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5 Dinge, die Sie beim Kauf eines Instruments aus zweiter Hand prüfen sollten

Ein Instrument aus zweiter Hand zu kaufen, ist eine der klügsten Entscheidungen, die Musiker treffen können. Oft bekommen Sie ein hochwertigeres Instrument für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Ein paar einfache Prüfungen helfen Ihnen jedoch, kostspielige Überraschungen zu vermeiden.

Prüfen Sie zuerst den Hals. Blicken Sie bei Gitarren von der Kopfplatte aus den Hals entlang zum Korpus. Er sollte gerade sein und nur eine sehr leichte Krümmung nach vorne aufweisen. Deutliche Verdrehungen oder eine Krümmung nach hinten können auf ernsthafte strukturelle Probleme hinweisen, deren Reparatur teuer ist.

Prüfen Sie als Zweites die Bünde. Fahren Sie mit dem Finger an der Griffbrettkante entlang. Die Bünde sollten glatt und gleichmäßig hoch sein. Abgenutzte oder ungleichmäßige Bünde verursachen Schnarren und eine schlechte Intonation, wobei professionelles Abrichten eine vergleichsweise günstige Lösung ist.

Testen Sie als Drittes die Elektronik. Schließen Sie das Instrument an, betätigen Sie jeden Schalter und drehen Sie jeden Regler. Achten Sie auf Knacken oder Aussetzer. Kratzende Potis lassen sich meist leicht reinigen, ausgefallene Tonabnehmer verursachen jedoch Kosten für den Austausch.

Untersuchen Sie als Viertes die Hardware. Die Stimmmechaniken sollten sich leichtgängig drehen lassen, ohne durchzurutschen. Stege und Saitenreiter sollten keine übermäßige Korrosion aufweisen. Diese Teile lassen sich austauschen, erhöhen aber Ihre Gesamtausgaben.

Spielen Sie das Instrument zum Schluss. Fühlt es sich in Ihren Händen richtig an? Inspiriert es Sie? Das beste Angebot der Welt bedeutet nichts, wenn das Instrument Ihnen nicht Lust macht, es jeden Tag in die Hand zu nehmen.

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